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Spielregeln
einfach erklärt

Du willst wissen, wie unsere Sportarten funktionieren? Hier findest du die wichtigsten Grundregeln verständlich zusammengefasst – ideal für Einsteiger, Eltern und Neugierige.

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Hinweis: Dies ist ein allgemeiner Überblick über die gängigen Grundregeln. Im Spiel- und Trainingsbetrieb kann es – je nach Liga, Altersklasse oder Verband – Abweichungen geben. Verbindliche Details und alle weiteren Fragen klärst du am besten direkt mit dem jeweiligen Trainer bzw. der Abteilungsleitung.

Handball – die Grundlagen

Handball ist ein schnelles Hallenspiel: zwei Teams versuchen, den Ball mit der Hand im gegnerischen Tor zu versenken. Es gewinnt, wer nach der Spielzeit die meisten Tore erzielt hat.

Teams
7 vs. 7
6 Feldspieler + 1 Torwart pro Mannschaft, dazu Auswechselspieler.
Spielzeit
2 × 30 Min
Erwachsene; bei Jugendmannschaften entsprechend kürzer.
Spielfeld
40 × 20 m
Mit Torraum (6-Meter-Kreis), den nur der Torwart betreten darf.
Ball führen
3 Schritte
Max. 3 Schritte mit dem Ball, danach prellen, passen oder werfen. Max. 3 Sekunden halten.
Verboten
Foulspiel
Festhalten, Stoßen, Reißen; Strafen: Freiwurf, 7-Meter, 2-Minuten-Zeitstrafe oder Rote Karte.
Tor
1 Punkt
Zählt, wenn der Ball vollständig die Torlinie überquert.

Bei Frauen und Männern gelten grundsätzlich dieselben Regeln; Unterschiede gibt es u. a. bei der Ballgröße (Männer Größe 3, Frauen Größe 2, Jugend kleiner).

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Volleyball – die Grundlagen

Zwei Teams trennt ein hohes Netz. Ziel ist es, den Ball so im gegnerischen Feld auf den Boden zu bringen, dass er nicht zurückgespielt werden kann – und selbst Fehler zu vermeiden.

Teams
6 vs. 6
Sechs Spieler pro Team auf dem Feld, dazu Auswechselspieler und ggf. ein Libero.
Berührungen
max. 3
Pro Spielzug höchstens dreimal berühren (Annahme – Zuspiel – Angriff), kein Spieler zweimal in Folge.
Punkte
Rally-Point
Jeder Ballwechsel gibt einen Punkt – egal wer aufgeschlagen hat.
Satz
bis 25
Ein Satz geht bis 25 Punkte (mit 2 Punkten Vorsprung). Es gewinnt, wer zuerst 3 Sätze hat.
Aufschlag
hinter der Linie
Von der Grundlinie übers Netz ins gegnerische Feld; das Team rotiert im Uhrzeigersinn.
Verboten
Netz & Linie
Netz berühren, ins gegnerische Feld treten, Ball halten/führen.

Frauen und Männer spielen nach denselben Regeln – Hauptunterschied ist die Netzhöhe (Männer ca. 2,43 m, Frauen ca. 2,24 m; im Nachwuchs niedriger).

Beachvolleyball – was anders ist

Die sommerliche Variante auf Sand – kleiner, schneller, taktischer. Die Grundidee bleibt gleich, einige Regeln unterscheiden sich aber vom Hallen-Volleyball.

Teams
2 vs. 2
Nur zwei Spieler pro Team – ohne feste Positionen und ohne Auswechslungen.
Feld
16 × 8 m
Kleineres Feld als in der Halle, gespielt wird barfuß im Sand.
Sätze
bis 21
Gewinnsätze bis 21 Punkte (Entscheidungssatz bis 15), jeweils mit 2 Punkten Vorsprung.
Besonderheiten
Technik
Kein „offenes" Zuspiel (Lob) über die eigene Hand, Block zählt als Berührung; Seitenwechsel regelmäßig wegen Sonne/Wind.

Judo – die Grundlagen

Judo heißt „der sanfte Weg". Ziel ist es, den Partner mit Technik und Hebelwirkung kontrolliert zu Boden zu bringen oder am Boden zu kontrollieren – immer mit Respekt und Fairness.

Ziel
Ippon
Ein „Ippon" (voller Punkt) beendet den Kampf – z. B. durch einen sauberen Wurf auf den Rücken.
Bodenkampf
Haltegriff
Wird der Partner ca. 20 Sekunden am Boden gehalten, gibt es einen Ippon.
Kleidung
Judogi
Weißer (oder blauer) Judoanzug mit Gürtel, dessen Farbe den Leistungsstand zeigt.
Werte
Respekt
Begrüßung mit Verbeugung, Rücksicht auf den Partner, keine gefährlichen Aktionen.
Verboten
Sicherheit
Schläge und Tritte, Hebel/Würger im Kinder- und Jugendbereich stark eingeschränkt.

Für Kinder gelten besondere Schutzregeln. Was im Training erlaubt ist, richtet sich nach Alter und Gürtelgrad – das erklärt dir dein Trainer genau.

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Aikido – die Grundlagen

Aikido ist eine defensive japanische Kampfkunst. Statt Kraft gegen Kraft zu setzen, lenkt man die Energie eines Angriffs um und bringt ihn kontrolliert zu Ende. Es gibt keinen Wettkampf im klassischen Sinn.

Prinzip
Umlenken
Angriffe werden aufgenommen und durch Drehbewegungen umgeleitet – nicht blockiert.
Übung
Partnerform
Trainiert wird paarweise: einer greift an (Uke), einer führt die Technik (Nage) – im Wechsel.
Techniken
Wurf & Hebel
Kontrollierte Würfe und Gelenkhebel, immer so, dass der Partner sicher fallen kann.
Werte
Harmonie
Konzentration, Respekt und Körperbeherrschung stehen im Mittelpunkt.
Einstieg
ohne Vorwissen
Anfänger sind jederzeit willkommen und brauchen keine Vorkenntnisse.
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